Unsere Mission

Wir verkaufen Kleidung.
Wir meinen
Veränderung.

La Revolta ist ein solidarisches Projekt: ein Shop, dessen kompletter Überschuss soziale Hilfe in Deutschland stärkt. Getragen von Menschen, die eine einfache Überzeugung teilen: Ob jemand Hilfe bekommt, darf nicht davon abhängen, ob der Staat gerade Geld dafür übrig hat.


Warum es uns gibt

Hilfe darf keine Frage
des Geldbeutels sein.

Seit Jahren wird am Sozialen gespart. Beratungsstellen schließen, Projekte warten auf Förderbescheide, und wer Unterstützung braucht, landet immer öfter auf einer Warteliste. Am Anfang von La Revolta stand genau diese Erfahrung: Wer in Deutschland soziale Angebote aufbauen will, stößt selten auf fehlende Ideen, sondern auf fehlendes, verlässliches Geld.

La Revolta ist unsere Antwort darauf. Wir sammeln Geld dort, wo Menschen ohnehin einkaufen, und geben es vollständig dorthin weiter, wo es gebraucht wird. Jedes T-Shirt, jeder Hoodie ist ein kleiner Beitrag zu einer Hilfe, die nicht von Haushaltslagen und Fördertöpfen abhängt, sondern von Menschen, die einander tragen.

Das unterscheidet uns von anderen Labels mit Botschaft: Bei uns ist der Aufdruck nur die halbe Geschichte. Die andere Hälfte passiert nach dem Kauf, mit jedem Euro, der weitergeht.


Der Name

La Revolta. Der Umschwung.

„La Revolta" heißt Umbruch. Für uns steckt darin kein Zorn, sondern ein Entschluss: der Moment, in dem Menschen aufhören zu warten, dass sich jemand anderes kümmert, und anfangen, selbst füreinander zu sorgen. La Revolta ist das Gesicht dieser Entscheidung. Was du hier siehst und trägst, ist der Anfang. Was dahinter entsteht, ist das eigentliche Projekt.

Unser Modell

Hundert Prozent der Überschüsse fließen in den sozialen Bereich, aufgeteilt in zwei Hälften mit zwei Geschwindigkeiten.

50 % helfen heute

Die eine Hälfte geht als direkte Spende an Wohltätigkeitsorganisationen, die in Deutschland soziale Arbeit leisten. Dorthin, wo Geld sofort wirkt: in Beratungsstellen, Hilfsprojekte, Initiativen vor Ort.

Und das Beste: Du entscheidest mit. Einmal im Monat stimmen wir gemeinsam hier auf der Website ab, wohin die Spende dieses Monats fließt. Das Geld, das die Community einzahlt, verteilt die Community.

50 % helfen morgen

Die andere Hälfte fließt in den Aufbau von etwas, das es so noch nicht gibt: soziale Infrastruktur, die bleibt. Digitale Lösungen, die den Zugang zu Hilfe, Beratung und Versorgung einfacher machen, gerade für Menschen, die sich das System sonst nicht leisten können.

Dieser Teil der Bewegung heißt Omeron. Während die Spenden von heute akute Löcher stopfen, baut Omeron an den Strukturen, die morgen dafür sorgen, dass weniger Löcher entstehen.


Die zweite Hälfte

Omeron: Hilfe, die bleibt.

Die eine Hälfte der Überschüsse hilft sofort. Die andere fließt in Omeron, unser Projekt für soziale Infrastruktur, die bleibt. Omeron entwickelt digitale Angebote, die den Zugang zu Hilfe einfacher machen, zum Beispiel die Vermittlung von Menschen auf Therapieplatzsuche an freie Plätze, damit Unterstützung nicht schon am Suchen scheitert.

Der Gedanke dahinter ist einfach: Spenden lindern Not, aber sie müssen jeden Monat neu fließen. Infrastruktur wirkt weiter, auch wenn die Aufmerksamkeit längst weitergezogen ist. Deshalb bauen wir beides: schnelle Hilfe für heute und Strukturen, die morgen dafür sorgen, dass weniger Menschen durchs Raster fallen.

Omeron arbeitet dabei unabhängig von Fördertöpfen, finanziert durch das, was La Revolta gemeinsam mit euch erwirtschaftet. So bleibt jedes Angebot für die Menschen kostenfrei, die es brauchen.


Transparenz

Jeder Euro
nachvollziehbar.

Ein Versprechen ist nur so gut wie sein Beleg. Sobald die ersten Abrechnungen stehen, findest du an dieser Stelle die Zahlen: was eingenommen wurde, was gespendet wurde, wohin es geflossen ist. Monat für Monat, ohne Kleingedrucktes. Bis dahin gilt das Prinzip, auf das wir uns festgelegt haben: Kein Cent Überschuss bleibt bei uns hängen.

Wofür wir stehen

Haltung ist kein
Aufdruck.

01

Solidarität

Deutschland ist eines der reichsten Länder der Welt. Trotzdem waren hier zuletzt rund 17,6 Millionen Menschen von Armut oder sozialer Ausgrenzung bedroht, mehr als jede fünfte Person. Als armutsgefährdet gilt bereits, wer alleinlebend weniger als 1.446 Euro netto im Monat zur Verfügung hat.

Wir glauben nicht, dass sich das durch Mitleid ändert, sondern durch organisierte Solidarität: durch Strukturen, die Geld und Aufmerksamkeit dauerhaft dorthin lenken, wo sie gebraucht werden. Genau dafür gibt es La Revolta.

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis), EU-SILC 2025
02

Zugang für alle

Wer in Deutschland psychisch erkrankt, wartet im Schnitt 142 Tage auf den Beginn einer Psychotherapie, also fast fünf Monate. Wer privat zahlen kann, bekommt oft innerhalb weniger Wochen einen Termin. Zugang zu Hilfe ist damit auch eine Frage des Geldbeutels, und das gilt längst nicht nur für Therapieplätze.

Dagegen setzen wir zwei Hebel: Spenden, die bestehende Angebote heute zugänglicher machen, und den Aufbau digitaler Infrastruktur, die solche Hürden morgen gar nicht erst entstehen lässt.

Quelle: Bundespsychotherapeutenkammer (BPtK)
03

Gleichberechtigung

Weltweit arbeiten rund 75 Millionen Menschen in der Textilindustrie, etwa 85 Prozent davon sind Frauen. Viele von ihnen nähen ohne existenzsichernden Lohn und ohne Absicherung die Kleidung, die anderswo für wenige Euro verkauft wird. Ungleichheit hat ein System, und Mode ist Teil davon.

Für uns ist Gleichberechtigung unteilbar: gleiche Rechte und gleiche Chancen für alle Menschen, unabhängig von Geschlecht, Herkunft, Identität, Behinderung oder Einkommen. Das gilt für unsere Motive, unsere Sprache und für jedes Projekt, das wir unterstützen.

Quelle: Clean Clothes Campaign / Fashion Changers
04

Menschenwürde

„Die Würde des Menschen ist unantastbar" ist der erste Satz unseres Grundgesetzes. Die Realität sieht für viele anders aus: Menschen werden wegen ihrer Herkunft, ihres Glaubens, ihrer Sexualität, ihrer Behinderung oder ihrer Armut ausgegrenzt, beleidigt und angegriffen.

Wo Hass organisiert wird, organisieren wir dagegen. Jede Form von Menschenfeindlichkeit hat in dieser Bewegung keinen Platz: auf keinem Kanal, auf keinem Kleidungsstück, in keinem Projekt, das wir fördern.

Quelle: Grundgesetz, Art. 1 Abs. 1
05

Verantwortung für morgen

Die Textilindustrie verursacht rund 10 Prozent der weltweiten CO₂-Emissionen und bis zu 20 Prozent der globalen Wasserverschmutzung. Gleichzeitig trifft die Klimakrise zuerst die Menschen, die am wenigsten zu ihr beigetragen haben.

Deshalb produzieren wir ausschließlich on demand, also nur das, was tatsächlich bestellt wird, mit zertifizierten Materialien und kurzen Transportwegen. Klimagerechtigkeit und soziale Gerechtigkeit sind für uns dieselbe Frage, nur aus zwei Richtungen gestellt.

Quellen: Europäisches Parlament / Greenpeace
06

Fairness und Transparenz

In vielen Produktionsländern deckt der gesetzliche Mindestlohn nur die Hälfte bis ein Fünftel dessen, was Näher:innen tatsächlich zum Leben bräuchten. Billige Mode ist selten billig, es zahlen nur andere den Preis.

Wir arbeiten deshalb ausschließlich mit zertifizierter Produktion (GOTS, GRS, OEKO-TEX) und legen offen, was mit jedem Euro passiert: Sobald die ersten Abrechnungen stehen, veröffentlichen wir sie hier auf der Website. Fairness endet für uns nicht beim Produkt, sie fängt dort an.

Quelle: Clean Clothes Campaign, Kampagne „Lohn zum Leben"

Wie wir produzieren

Nichts auf Halde.
Nichts auf Kosten anderer.

Jedes Teil wird erst produziert, wenn du es bestellst. On-Demand heißt: keine Überproduktion, keine Lagerberge, keine Kollektion, die am Ende der Saison geschreddert wird. Was nicht gebraucht wird, wird gar nicht erst hergestellt.

Wir setzen dabei auf die nachhaltigen Linien unserer Partnerfirmen: Textilien aus mindestens 70 % Bio-Baumwolle oder Recyclingmaterial, zertifiziert nach GOTS (Global Organic Textile Standard) bzw. GRS (Global Recycled Standard), bedruckt mit OEKO-TEX-zertifizierten Farben ohne Schadstoffe. Produziert wird überwiegend dort, wo bestellt wird: Der Großteil der Bestellungen aus Europa entsteht auch in Europa. Kurze Wege, kleinerer Fußabdruck, und verschickt wird in Verpackungen aus überwiegend recyceltem Material.

Perfekt ist das nicht, denn perfekte Produktion gibt es nicht. Aber es ist der ehrlichste Weg, den wir gefunden haben, und wir verbessern ihn, wo wir können.


Es gibt viele Wege,
füreinander einzustehen.
Das hier ist einer davon.