Unsere Mission
Wir verkaufen Produkte.
Wir meinen
Veränderung.
La Revolta ist ein Kollektiv und eine solidarische Bewegung. Wir verkaufen Produkte, und der Überschuss fließt komplett in gesellschaftliche Projekte, die etwas verändern. Getragen wird das durch alles, was wir verkaufen und organisieren, durch Menschen, die beitragen, und durch Menschen, die helfen.
Warum es uns gibt
Hilfe darf keine Frage
des Geldbeutels sein.
Seit Jahren wird am Sozialen gespart. Beratungsstellen schließen, Projekte warten auf Förderbescheide, und wer Unterstützung braucht, landet immer öfter auf einer Warteliste. Am Anfang von La Revolta stand genau diese Erfahrung: Wer in Deutschland soziale Angebote aufbauen will, stößt selten auf fehlende Ideen, sondern auf fehlendes, verlässliches Geld.
La Revolta ist unsere Antwort darauf. Wir erwirtschaften Geld dort, wo Menschen ohnehin einkaufen, und geben es vollständig dorthin weiter, wo es gebraucht wird. Jeder Kauf, jede Spende ist ein kleiner Beitrag zu einer Hilfe, die nicht von Haushaltslagen und Fördertöpfen abhängt, sondern von Menschen, die einander tragen.
Ein Spruch auf Stoff allein verändert nichts. Bei uns steht dahinter Geld, das weitergeht: in Projekte, die Menschen stärken.
Der Name
La Revolta. Der Umschwung.
„La Revolta" heißt Umbruch. Für uns steckt darin kein Zorn, sondern ein Entschluss: der Moment, in dem Menschen aufhören zu warten, dass sich jemand anderes kümmert, und anfangen, selbst füreinander zu sorgen. La Revolta ist das Gesicht dieser Entscheidung. Was du hier siehst und trägst, ist der Anfang. Was dahinter entsteht, ist das eigentliche Projekt.
Wie wir arbeiten
Wohin das Geld
fließt.
Wir verkaufen Produkte, und was nach den Kosten übrig bleibt, fließt komplett in gesellschaftliche Projekte, die etwas verändern. Eines davon ist Flag, ein Werkzeug, das rechte Diskursstrukturen sichtbar macht. Entwickelt werden solche Werkzeuge gemeinsam mit Omeron, einem Software-Unternehmen, mit dem wir eng zusammenarbeiten.
Getragen wird das alles durch alles, was wir verkaufen und organisieren, durch Menschen, die beitragen, und durch Menschen, die helfen.
Und weil Haltung keine Frage des Kontostands sein darf: Im Checkout machen unsere Soli-Codes SOLI10, SOLI15 und SOLI25 jedes Produkt günstiger, je nachdem, was für dich gerade drin ist. Ohne Nachweis. Wir vertrauen dir.
Wofür wir stehen
Haltung ist kein
Aufdruck.
Solidarität
Deutschland ist eines der reichsten Länder der Welt. Trotzdem waren hier zuletzt rund 17,6 Millionen Menschen von Armut oder sozialer Ausgrenzung bedroht, mehr als jede fünfte Person. Als armutsgefährdet gilt bereits, wer alleinlebend weniger als 1.446 Euro netto im Monat zur Verfügung hat.
Wir glauben nicht, dass sich das durch Mitleid ändert, sondern durch organisierte Solidarität: durch Strukturen, die Geld und Aufmerksamkeit dauerhaft dorthin lenken, wo sie gebraucht werden. Genau dafür gibt es La Revolta.
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis), EU-SILC 2025Zugang für alle
Wer in Deutschland psychisch erkrankt, wartet im Schnitt 142 Tage auf den Beginn einer Psychotherapie, also fast fünf Monate. Wer privat zahlen kann, bekommt oft innerhalb weniger Wochen einen Termin. Zugang zu Hilfe ist damit auch eine Frage des Geldbeutels, und das gilt längst nicht nur für Therapieplätze.
Dagegen entwickeln wir digitale Infrastruktur, die solche Hürden abbaut. Werkzeuge, die den Zugang zu Hilfe erleichtern, statt ihn vom Geldbeutel abhängig zu machen.
Quelle: Bundespsychotherapeutenkammer (BPtK)Gleichberechtigung
Weltweit arbeiten rund 75 Millionen Menschen in der Textilindustrie, etwa 85 Prozent davon sind Frauen. Viele von ihnen nähen ohne existenzsichernden Lohn und ohne Absicherung die Kleidung, die anderswo für wenige Euro verkauft wird. Ungleichheit hat ein System, und Mode ist Teil davon.
Für uns ist Gleichberechtigung unteilbar: gleiche Rechte und gleiche Chancen für alle Menschen, unabhängig von Geschlecht, Herkunft, Identität, Behinderung oder Einkommen. Das gilt für unsere Motive, unsere Sprache und für jedes Projekt, das wir unterstützen.
Quelle: Clean Clothes Campaign / Fashion ChangersMenschenwürde
„Die Würde des Menschen ist unantastbar" ist der erste Satz unseres Grundgesetzes. Die Realität sieht für viele anders aus: Menschen werden wegen ihrer Herkunft, ihres Glaubens, ihrer Sexualität, ihrer Behinderung oder ihrer Armut ausgegrenzt, beleidigt und angegriffen.
Wo Hass organisiert wird, organisieren wir dagegen. Jede Form von Menschenfeindlichkeit hat in dieser Bewegung keinen Platz: auf keinem Kanal, auf keinem Kleidungsstück, in keinem Projekt, das wir fördern.
Quelle: Grundgesetz, Art. 1 Abs. 1Verantwortung für morgen
Die Textilindustrie verursacht rund 10 Prozent der weltweiten CO₂-Emissionen und bis zu 20 Prozent der globalen Wasserverschmutzung. Gleichzeitig trifft die Klimakrise zuerst die Menschen, die am wenigsten zu ihr beigetragen haben.
Deshalb produzieren wir ausschließlich on demand, also nur das, was tatsächlich bestellt wird, mit zertifizierten Materialien und kurzen Transportwegen. Klimagerechtigkeit und soziale Gerechtigkeit sind für uns dieselbe Frage, nur aus zwei Richtungen gestellt.
Quellen: Europäisches Parlament / GreenpeaceWie wir produzieren
Nichts auf Halde.
Nichts auf Kosten anderer.
Jedes Teil wird erst produziert, wenn du es bestellst. On-Demand heißt: keine Überproduktion, keine Lagerberge, keine Kollektion, die am Ende der Saison geschreddert wird. Was nicht gebraucht wird, wird gar nicht erst hergestellt.
Wir setzen dabei auf die nachhaltigen Linien unserer Partnerfirmen: Textilien aus mindestens 70 % Bio-Baumwolle oder Recyclingmaterial, zertifiziert nach GOTS (Global Organic Textile Standard) bzw. GRS (Global Recycled Standard), bedruckt mit OEKO-TEX-zertifizierten Farben ohne Schadstoffe. Verschickt wird in Verpackungen aus überwiegend recyceltem Material.
Und weil ehrlich sein heißt, auch das Unfertige zu sagen: Die Rohtextilien kommen derzeit aus Bangladesch, bedruckt und versandfertig gemacht werden sie in Lettland. Beides ist nicht das, wo wir hinwollen. Wir schreiben es trotzdem hin, statt es hinter einem „überwiegend in Europa“ verschwinden zu lassen.
Unser Zulieferer verpflichtet seine Produktionspartner auf einen Verhaltenskodex und auf die Standards der Internationalen Arbeitsorganisation, der UN-Leitprinzipien für Wirtschaft und Menschenrechte und der OECD-Sorgfaltspflichten, einschließlich der Zusage, existenzsichernde Löhne zu zahlen. Er versichert damit, dass die Produktion den Standards vor Ort entspricht.
Was wir nicht können: das nachprüfen. Eine Liste der Fabriken wird nicht veröffentlicht, Auditberichte ebenso wenig. Wir geben hier also weiter, was uns zugesichert wurde, und nennen es auch genau so: eine Zusicherung, kein Nachweis. Alles andere zu behaupten, wäre bequemer und gelogen.
Deshalb fliegen wir Ende 2026 selbst hin und sehen uns die Herstellung der Rohtextilien vor Ort an. Nicht als Kontrollinstanz, dafür fehlt uns jede Befugnis, sondern weil wir nicht über etwas schreiben wollen, das wir nur vom Papier kennen. Was wir dort sehen, steht danach hier. Auch dann, wenn es uns nicht gefällt.
Unser langfristiges Ziel ist, komplett in Deutschland herzustellen. Ehrlicherweise ist das heute nicht machbar. Nähereien sind hierzulande die Ausnahme, überwiegend wird veredelt und bedruckt, nicht konfektioniert. Und wer hier fertigen lässt, fängt bei Mindestbestellmengen ab etwa 250 Teilen pro Design an.
Das hieße: hunderte Shirts pro Motiv vorproduzieren, einlagern und hoffen, dass sie jemand kauft. Also genau die Halde, die wir nicht wollen. Dazu kommt, dass Einrichtung und Maschinenzeit unabhängig von der Stückzahl anfallen: Bei kleinen Auflagen steigt der Preis pro Teil so weit, dass das Shirt deutlich über dem läge, was wir verlangen wollen. Und ein Solidaritätsprojekt, dessen Sachen sich niemand mehr leisten kann, wäre ein schlechter Witz.
Das Ziel steht trotzdem. Es hängt an einer Größe, die wir schlicht noch nicht haben. Sobald sich das ändert, steht es hier, und zwar auch dann, wenn es länger dauert als uns lieb ist.
Perfekt ist das nicht, denn perfekte Produktion gibt es nicht. Aber es ist der ehrlichste Weg, den wir gefunden haben, und wir verbessern ihn, wo wir können.